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Verwaltungsfachangestellte/r Handwerksorganisation/ IHK
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Berufsausbildung am HSBK

Verwaltungsfachangestellte/-r IHK/HWK

 

Inhalt

 

Was machen Verwaltungsfachangestellte der IHK oder HWK?

Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten der FachrichtungHandwerksorganisation und Industrie- und Handelskammern werden in Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Innungen sowie in Industrie- und Handelskammern in unterschiedlichen Abteilungen oder Referaten ausgebildet.

Bei diesen vorgenannten Institutionen handeltes sich um Körperschaften des öffentlichen Rechts, so genannten berufsstĂ€ndischen Selbstverwaltungskörperschaften. Ihnen gehören je nach Einrichtung selbststĂ€ndige Handwerker und Handwerksunternehmen oder selbststĂ€ndige Kaufleute und Industrieunternehmen als Mitglieder an. Die Kammern nehmen als Standesorganisationen die Interessen des jeweiligen Berufsstandes wahr und erfĂŒllen vom Gesetz ĂŒbertragene Aufgaben.

 

Berufsinhalte/Ausbildungsinhalte

Verwaltungsfachangestellte der Fachrichtung haben ein breit gefĂ€chertes TĂ€tigkeitsspektrum. Als Sachbearbeiter/innen in den unterschiedlichen Abteilungen und Referaten holen sie Informationen ein, erteilen AuskĂŒnfte an Kammermitglieder und Behörden, fertigen Schreiben und öffentlich-rechtliche Bescheide.

Sie beraten SelbststĂ€ndige und Unternehmen auf der Grundlage gewerberechtlicher Bestimmungen, ĂŒberprĂŒfen gesetzliche Voraussetzungen fĂŒr die Berechtigung zum selbststĂ€ndigen Betrieb eines Gewerbes im Handwerk, im Handel und in der Industrie.

Zu den weiteren Aufgabengebieten der Verwaltungsfachangestellten gehört die Rechtsanwendung in den Bereichen Berufsbildung, Personal- und Finanzwesen. Im Rahmen der Aufgabenerledigungen kommt weitgehend der Computer zum Einsatz. Die dreijĂ€hrige Ausbildung findet in dualer Form statt, nĂ€mlich an den Lernorten "Kammer" und "Berufsschule". Ausschließlich zustĂ€ndig fĂŒr die schulische Ausbildung der Auszubildenden in der Fachrichtung ist das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest.

 

 

Voraussetzungen

 

Was sollten Bewerber "mitbringen"?

FĂŒr die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten der Fachrichtung Handwerksorganisation und Industrie- und Handelskammern wird ein guter Schulabschluss, grundsĂ€tzlich der mittlere Schulabschluss, in vielen Kammern jedoch der schulische Teil der Fachhochschulreife oder Abitur vorausgesetzt.

FĂŒr die anspruchsvolle TĂ€tigkeit werden gute Deutschkenntnisse und Interesse an rechtlichen Fragestellungen benötigt. DarĂŒber hinaus erforderlich sind Kontakt- und KommunikationsfĂ€higkeit sowie FlexibilitĂ€t und Teamgeist.

Mitbringen sollte eine Auszubildende/ein Auszubildender ebenso die Bereitschaft zum selbststÀndigen Arbeiten und persönliche ZuverlÀssigkeit. Auszubildenden, welche dementsprechend aufgeschlossen und kooperativ im Umgang mit Kammermitgliedern/Gewerbetreibenden und Mitarbeitern sind, haben nach Abschluss ihrer Berufsausbildung gute Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten im Rahmen des Kammersystems bzw. auch anderweitig in der öffentlichen Verwaltung, z.B. der Kommunalverwaltung.

Mit dem Berufsschulabschluss und der bestandenen AbschlussprĂŒfung als Verwaltungsfachangestellte/r erhalten die Absolventen mit bisherigem Zeugnis "Schulischer Teil der Fachhochschulreife" die vollstĂ€ndige Fachhochschulreife

 

 

Chancen

 

Berufsaussichten

Mit der bestandenen AbschlussprĂŒfung zum/zur Verwaltungsfachangestellten und einer kammerabhĂ€ngigen MindestbeschĂ€ftigungszeit besteht die Möglichkeit zur  Teilnahme am Angestelltenlehrgang II (AII) der Verwaltungsakademie.
Mit der anschließend  bestandenen  PrĂŒfung zum/zur Verwaltungsfachwirt/in ist die AusĂŒbung einer  höherwertigeren TĂ€tigkeit im Bereich der Kammern oder im anderweitigen  öffentlichen Dienst möglich.

DarĂŒber hinaus kann das Aufstiegsverfahren in der  Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes angestrebt werden, soweit die  beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfĂŒllt  sind,  nĂ€mlich ein Studium an der  Fachhochschule fĂŒr öffentliche Verwaltung mit dem Ziel "Diplom- Verwaltungswirt" oder "Bachelor of Arts" im Studiengang "Public Management".

 

Zusatzqualifikationen

KMK-Zertifizierung

Im Rahmen des erteilten Englischunterrichts in der Berufsschule erhalten die Auszubildenden die Möglichkeit,  ein Zertifikat  nach dem "Gemeinsamen EuropĂ€ischen Referenzrahmens fĂŒr Sprachen"  zu erwerben.

 

Struktur

 

Berufsschule und PrĂŒfungen

Die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten wird bundeseinheitlich durch die Ausbildungsverordnung vom 19.05.1999 (in jeweils gĂŒltiger Fassung) geregelt und dauer grundsĂ€tzlich drei Jahre. Die Berufsausbildung wird in dualer Form, d.h., parallel und praxisbezogen in den Kammern und weiteren Handwerksorganisationen sowie der Berufsschule durchgefĂŒhrt.

Der Berufsschulunterricht findet ausschließlich am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg in Soest in Form der bundesoffenen Fachklasse statt. Der Unterricht wird in Blockform organisiert, und zwar zwei Unterrichtsblöcke pro Jahrgangsstufe mit jeweils durchschnittlich sechs bis sieben Wochen Unterrichtszeit.

In den berufsbezogenen FĂ€chern "Verwaltungsbetriebslehre/Controlling", "Allgemeine Wirtschaftslehre"", "Verwaltungsrechtliches Handeln" und "Datenverarbeitung" werden in unterschiedlichen Lernfeldern die fĂŒr die Berufsausrichtung wichtigen Unterrichtsinhalte erarbeitet. Die berufsĂŒbergreifenden FĂ€cher "Deutsch/Kommunikation", "Politik/Gesellschaftslehre", "Religion" sowie "Sport/Gesundheitsförderung" unterstĂŒtzen und ergĂ€nzen den berufsbezogenen Unterricht. Im zweiten Ausbildungsjahr wird eine ZwischenprĂŒfung durch die zustĂ€ndige Kammer, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, durchgefĂŒhrt. Die Teilnahme an der ZwischenprĂŒfung ist unbedingte Voraussetzung fĂŒr die Meldung zur AbschlussprĂŒfung.

Die AbschlussprĂŒfung wird ebenso von der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund abgenommen und besteht aus einem schriftlichen und mĂŒndlichen Teil. Beide Teile mĂŒssen jeweils mindestens ausreichende Leistungen zum Bestehen der GesamtprĂŒfung aufweisen. Mit der bestandenen AbschlussprĂŒfung endet die dreijĂ€hrige Berufsausbildung. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auf Antrag eine AusbildungsverkĂŒrzung erfolgen.

 

Ausbildende Betriebe

 

Unsere dualen Ausbildungspartner aus dem Kreis Soest:

ï»ż HSBK-Unternehmensadressen-IMPORT (C) H. Merschmann

AusbildungsbetriebStraßeOrtWeb-/Email-Adresse
Handwerkskammer Berlin Blücherstr. 6810961 Berlinwww.hwk-berlin.de
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-StadeFriedenstraße 621335 Lüneburgwww.hwk-bls.de
Handwerkskammer DresdenAm Lagerplatz 81099 Sachsenwww.hwk-dresden.de
Handwerkskammer DüsseldorfGeorg-Schulhof-Platz 140221 Düsseldorfwww.hwk-duesseldorf.de
Handwerkskammer für OstfrieslandStraße des Handwerks 226603 Aurichwww.hwk-aurich.de
Handwerkskammer für UnterfrankenRennweger Ring 397070 Bayernwww.hwk-ufr.de
Handwerkskammer HannoverBerliner Allee 1730175 Niedersachsenwww.hwk-hannover.de
Handwerkskammer MünsterBismarckallee 158151 Münsterwww.hwk-muenster.de
Handwerkskammer Osnabrück-EmslandBramscherstr. 134 - 13649088 Osnabrückwww.hwk-osnabrueck.de
Handwerkskammer SüdwestfalenBrückenplatz 159821 Arnsbergwww.hwk-swf.de
Handwerkskammer Ostmecklenburg-VorpommernSchwaaner Landstraße 818055 Rostockwww.hwk-omv.de
Handwerkskammer zu KölnHeumarkt 1250667 Kölnwww.hwk-koeln.de
IHK zu DortmundMärkischestr. 12044141 Dortmundwww.dortmund.ihk.de
IHK zu RostockErnst-Barlach-Straße 1-318010 Rostockwww.rostock.ihk24.de

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