Hubertus-Schwartz-Berufskolleg: „So geht Digitalisierung an Schulen“

Soest. Wenn Schulen aus einer ganzen Region anreisen, um sich ein digitales Konzept aus erster Hand anzusehen, dann spricht das für die Gastgeber. Gleich sechs Bielefelder Berufskollegs – das Senne-, das Maria-Stemme-, Rudolf-Rempel- sowie die drei Carl-Severing-Berufskollegs – informierten sich gemeinsam mit deren IT-Dienstleister Schwenk IT am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg über den erfolgreichen Einsatz der Klassenraum-Management-Software NetMan for Schools. Seit 15 Jahren setzt das „Hubertus“ auf die Lösung des Herstellers H+H Software GmbH aus Göttingen – und gilt heute als echte „NetMan-Vorzeigeschule“ in Süd- und Ostwestfalen. Schulleiter Oberstudiendirektor Hubertus Gosmann begrüßte die Gäste persönlich und unterstrich: „Digitalisierung ist fü r uns längst kein isoliertes Projekt mehr, sondern Teil unserer Schul-DNA.“ IT-Koordinator Studiendirektor Thomas Franke führte durch das Programm und zeigte den Gästen, wie konsequent die Schule ihren Weg gegangen ist: von der Einführung in wenigen EDV-Räumen bis zur flächendeckenden, professionell administrierten Infrastruktur. Rund 500 „NetMan“-gesteuerte Lernenden-Arbeitsplätze, leistungsstarke Netzwerk- und Servertechnik, ein Gigabit-Glasfaseranschluss und nicht zuletzt die durch den Schulträger, den Kreis Soest, ermöglichten, neuen großformatige Touch-Displays in allen Klassenräumen bilden heute eine Lernumgebung auf modernstem Stand. Hier wird aus dem Schlagwort ‚Digitalität in der beruflichen Bildung‘ ein tragfähiges Konzept für die Praxis. 

Besonders eindrucksvoll: Im bereitgestellten Demo-Klassenraum konnten die Besucher NetMan aus der Lehrkraft- und aus der Lernenden-Perspektive selbst ausprobieren – z. B. SAP oder das Zahnarzt-System „Z1“ sta rten, Prüfungsumgebungen einrichten, Bildschirmübertragungen testen. Digitalisierung wurde hier nicht nur erklärt, sondern erlebbar gemacht. Sollten sich die Bielefelder Schulen – wie zu erwarten - für eine Einführung von NetMan entscheiden, würden dort künftig rund 15.000 Lernende und etwa 600 Lehrkräfte mit der Software arbeiten. Das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg hat eindrucksvoll gezeigt, wie eine Schule mit Weitblick, technischer Kompetenz und klarer Strategie zum regionalen Digitalisierungs-Vorreiter werden kann – und warum man in Soest häufig hört: Digitale Bildung? Schaut mal beim „Hubertus“. Anmeldungen für die unterschiedlichen Bildungsgänge am Hubertus-Schwartz-Berufskolleg können aktuell zu den Geschäftszeiten über das Sekretariat erfolgen. Beratungen finden regelmäßig dienstags zwischen 17 und 18 Uhr vor Ort statt. Weitere Informationen unter www.hubertus-schwartz-soest.de/informationen/anmeldung

Text und Bilder: FKT/SNL